Forschungsgemeinschaft
Deutscher
Hörakustiker


 

                  Satzung


in der Fassung nach der Satzungsänderung durch den schriftlich herbeigeführten Beschluss des Beirates der Stiftung im Mai 2017


§1

Name, Sitz, Rechtsform

1. Die Stiftung führt den Namen ,,Forschungsgemeinschaft Deutscher Hörakustiker".

2. Sie ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts und hat ihren Sitz in Mainz.


§2

Stiftungszweck

1. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 52 der Abgabeordnung.

2. Zweck der Stiftung ist die Erforschung und Förderung der Hörakustik in technischer und medizinischer Hinsicht.

§3

Stiftungsvermögen

1. Das Stiftungsvermögen besteht aus € 125.000,-- .
Es ist in seinem Bestand ungeschmälert zu erhalten und möglichst ertragreich anzulegen.

2. Dem Stiftungsvermögen wachsen eventuelle Zuwendungen des Stifters oder Dritter zu.

Zum Ausgleich von Vermögensverlusten können nicht verbrauchte Erträgnisse auch der Vermögensmasse zugeführt werden.


§4

Mittelverwendung

1. Die Stiftung erfüllt ihren Zweck aus den Erträgnissen des Stiftungsvermögens.

2. Die Erträgnisse sowie Zuwendungen dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Stiftungszweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

3. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Zuwendung von Stiftungsmitteln.


§5

Stiftungsorgane

1. Organ der Stiftung sind

- der Vorstand

- der Stiftungsbeirat.

2. Die Mitglieder der Stiftungsorgane üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Sie haben Anspruch auf Ersatz ihrer Auslagen.


§6

Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus 3 Personen. Er wird vom Stiftungsbeirat auf die Dauer von 5 Jahren gewählt.

Wiederwahl ist zulässig. Nach Ablauf seiner Amtsdauer führt der amtierende Vorstand die Geschäfte bis zur Wahl des neuen Vorstands fort.

2. Die Mitglieder des Vorstandes können vor Ablauf ihrer Amtszeit vom Stiftungsbeirat aus wichtigem Grunde abberufen werden.

3. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der 5-jährigen Amtsdauer aus seinem Amte aus, wird für den Rest der Amtsdauer ein Ersatzmitglied gewählt.

4. Der Vorstand wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden auf die Dauer von 5 Jahren.


§7

Aufgaben des Vorstandes

1. Der Vorstand verwaltet die Stiftung. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

- Verwaltung des Stiftungsvermögens,

- Vergabe der Erträgnisse des Stiftungsvermögens,
gemäß den Richtlinien für die Vergabe von Stiftungsmitteln,

- Feststellung des Haushaltplanes und der Jahresrechnung.

2. Der Stiftungsvorstand kann für die laufenden Geschäfte einen Geschäftsführer anstellen.

3. Der Vorstand vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich mit mindestens 2 seiner Mitglieder. Eines dieser Mitglieder muß der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes sein.

4. Grundstücksveräußerungsgeschäfte und Rechtsgeschäfte, welche die Stiftung im Einzelfall mit mehr als € 5.000,-- verpflichten, bedürfen der vorherigen Zustimmung des Stiftungsbeirates.


§8

Der Geschäftsführer

Der Geschäftsführer führt die laufenden Geschäfte nach den in der Geschäftsordnung festgelegten Richtlinien.

Er ist dem Vorstand verantwortlich und an dessen Weisungen gebunden. Er erhält für seine Tätigkeit eine angemessene Aufwandsentschädigung.


§9

Stiftungsbeirat

1. Der Stiftungsbeirat besteht aus 5 Personen. Er bestellt aus einer Mitte auf die Dauer von 5 Jahren einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorsitzende und sein Stellvertreter dürfen nicht zugleich Mitglieder des Vorstandes sein.

2. Dem Stiftungsbeirat gehören an:

  1. Drei Hörakustiker/innen, die Mitglied in einem der nachgenannten Verbände sind: Bundesinnung der Hörakustiker, Fachverband der Hörakustiker, Union der Hörakustiker und mindestens 3 Jahre vor ihrer Ernennung ununterbrochen der FDHA Spenden zukommen ließen.

2. Zwei Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie.

3. Scheidet eines der unter Abs. 2 Nr. 1 und 2 genannten Mitglieder aus dem Stiftungsbeirat aus, wird von den unter Nr. 9 Abs. 2 genannten Organisationen ein neues Mitglied entsandt.

4. Die in Abs. 2 Nr. 1 und 2 aufgeführten Mitglieder des Stiftungsbeirates können von der Stelle, die sie entsandt hat, abberufen werden.

5. Der Stiftungsbeirat kann sich eine Geschäftsordnung geben.


§ 10

Aufgaben des Stiftungsbeirates

Der Stiftungsbeirat hat folgende Aufgaben:

1. Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder,

2. Beratung des Vorstandes und des Geschäftsführers,

3. Mitwirkung beim Abschluß von Rechtsgeschäften nach § 7 Abs. 4,

4. Erlass einer Geschäftsordnung für die Tätigkeit des Vorstandes und des Geschäftsführers,

5. Erlass einer Geschäftsordnung für die Tätigkeit des Stiftungsbeirates,

6. Erlass von Richtlinien für die Vergabe von Stiftungsmitteln,

7. Verfassungsänderungen sowie Entscheidungen über die Aufhebung der Stiftung oder ihre Zusammenlegung mit anderen Stiftungen.


§ 11

Beschlussfähigkeit und Beschlussfassung der Stiftungsorgane

1. Der Vorstand und der Stiftungsbeirat sind vom Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, zu seinen Sitzungen einzuberufen, so oft dies zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung erforderlich erscheint, mindestens jedoch einmal im Jahr. Der Vorstand und der Stiftungsbeirat sind außerdem einzuberufen, wenn mindestens 2 ihrer Mitglieder dies verlangen. Der Stiftungsbeirat kann die Einberufung einer Vorstandssitzung verlangen.

2. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 seiner Mitglieder anwesend sind.

3. Der Stiftungsbeirat fasst seine Beschlüsse ebenfalls mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mehrheit. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 seiner Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung die Stimme des stellvertretenden Vorsitzenden den Ausschlag; ist auch der stellvertretende Vorsitzende verhindert, entscheidet bei Stimmengleichheit die Stimme desjenigen Mitglieds, das zum Sitzungsleiter gewählt ist und die Sitzung leitet.

4. Beschlüsse können auch schriftlich gefaßt werden. Bei Beschlussfassung im schriftlichen Umlaufverfahren ist die Zustimmung der Mehrheit aller Mitglieder des Stiftungsbeirates und des Vorstandes erforderlich.

5. Der Vorstand erstellt innerhalb von 3 Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres einen Jahresbericht und eine Jahresrechnung. Die Jahresrechnung ist durch einen Prüfer, der nicht Mitglied des Vorstandes oder des Stiftungsbeirates ist, zu überprüfen. Der Prüfungsbericht des Prüfers und der Geschäftsbericht des Vorstandes sind dem Stiftungsbeirat vorzulegen.

6. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 12

Stiftungsaufsicht

Die Stiftung unterliegt der staatlichen Aufsicht nach Maßgabe des jeweiligen Stiftungsrechts.

Stiftungsaufsichtsbehörde ist die Stadtverwaltung Mainz.


§ 13

Zusammenlegung oder Aufhebung der Stiftung, Änderung der Satzung

1. Wird die Erfüllung des Stiftungszweckes unmöglich oder erscheint sie angesichts wesentlicher Veränderungen der Verhältnisse nicht mehr sinnvoll, so kann der Stiftungsbeirat der Stiftung einen neuen Zweck geben oder die Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung oder die Auflösung beschließen.

2. Für die Entscheidung nach Abs. 1 ist die Zustimmung von mindestens 3 Mitgliedern des Stiftungsbeirates erforderlich.

Satzungsänderungen, die den Zweck der Stiftung betreffen, bedürfen unbeschadet der Zustimmung der Stiftungsaufsichtsbehörde auch der Zustimmung des zuständigen Finanzamtes.


§ 14

Anfallberechtigung

Im Falle der Auflösung oder Aufhebung der Stiftung fällt deren Vermögen an die Akademie für Hörakustik in Lübeck, Einrichtung der Bundesinnung der Hörakustiker, KdÖR, die es unmittelbar oder ausschließlich für Zwecke nach § 2 der Satzung oder für einen anderen gemeinnützigen Zweck zu verwenden hat.